D I E C H R I S T U S - M AT R I X
Wie wir zu einem höheren Bewusstsein gelangen
Jesus und Christus
Historisch oder weltlich betrachtet war Jesus ein Mensch wie jeder andere auch: Er wurde geboren und starb. Daran ändert auch nichts, dass er in seiner praktischen Nächstenliebe ein Vorbild für Milliarden von Menschen bis heute ist.
In geistig-spiritueller Hinsicht – so ist die mystische Interpretation – geschah allerdings ein entscheidender Sprung von „Jesus, dem Menschensohn“ zu einem universalen oder kosmischen „Christus-Bewusstsein“. In kirchlich-christlicher Tradition gibt es dafür Anhaltspunkte: Die „leibliche Auferstehung“ zu Ostern, die „Himmelfahrt“ und die erwartete Wiederkehr als „Erlöser“ am „Jüngsten Gericht“. Zu „Christos“ (griechisch: der „Gesalbte“) wurde Jesus (auch Jeschua) in den frühchristlichgriechischen, hauptsächlich von dem Apostel Paulus angeleiteten Gemeinden. Der hatte Jesus nicht persönlich kennen gelernt, sondern als Vision erfahren. Und er abstrahierte zunehmend von dem Menschen Jesus zum „Sohn Gottes“. Noch bis ins 5. Jahrhundert schwelte der Streit in der frühen Christenheit, ob Jesus gottähnlich oder gottgleich sei.
„Christus oder Erwachtes Bewusstsein hat nicht nur mit einem Menschen zu tun, sondern mit Männern und Frauen, die zusammenkommen, um ein Feld voller Liebe, Weisheit und Kraft zu erschaffen“ Padma Aon Prakasha
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