„Das halte ich im Kopf nicht aus!“
Kopfschmerzen & Migräne ganzheitlich betrachten und behandeln
Gemessen an unserem Körper ist der Kopf ein recht kleiner Bereich, der uns aber erhebliche Probleme bereiten kann. Ein „Gewitter“ im Kopf kann unsere Lebensqualität stark einschränken und sogar bis zur selbst verordneten Bewegungslosigkeit führen. Das Gehirn ist unsere zentrale Schaltstelle, die alles in und um uns herum registriert und bewertet und alle erforderlichen Maßnahmen einleitet, damit wir jederzeit sicher sind. Weder Bauch noch Herz lösen Gefühle aus, dies geschieht allein im Gehirn. Wenn wir uns freuen und lachen oder traurig sind und weinen – alles ist reine Kopfsache. Wenn man bedenkt, dass das Gehirn selbst gar keine Schmerzempfindung auslösen kann, sind Kopfschmerzen schon ein Phänomen.
Die Zahl der Kopfschmerzgeplagten ist sehr hoch. Je stärker wir uns eigenem und fremdem Leistungsdruck aussetzen oder ausgesetzt fühlen, desto eher können wir erkranken. Dies ist auch ein erster Präventionsansatz: Stressvermeidung durch Problemlösung.
Was können Sie tun, damit die Alltagshektik Sie nicht „auffrisst“? Zu einer langfristig angelegten Veränderung des Stressverhaltens gehört die Problemlösung. Täglich neu auftretende Schwierigkeiten, verdrängte, plötzlich wieder auftauchende oder auf die „lange Bank“ geschobene Probleme stressen besonders stark.
Zählen Sie in zehn Sekunden drei bewältigte und drei unbewältigte Probleme auf. Ist Ihnen dies gelungen? Wenn es vielleicht nur zwei Probleme sind, waren es wahrscheinlich nicht die bereits erledigten. Erledigte Probleme geraten meistens schnell in Vergessenheit, während sich aktuell anstehende bis zu ihrer Lösung in unserem Geist manifestieren. Ungelöste Probleme lassen uns schlecht einschlafen, verderben uns schon am Morgen die Laune und bereiten uns Kopfzerbrechen.
Wenn man bedenkt, dass das Gehirn selbst gar keine Schmerzempfindung auslösen kann, sind Kopfschmerzen schon ein Phänomen.
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