Maroni – butterweiche Stachelhäuter

Maroni – butterweiche Stachelhäuter

Vegetarische Visionen für kühle Zeiten

„Heiße Maroni“ gibt es nicht nur auf herbstlichen Jahrmärkten. Esskastanien sind auch am eigenen Herd „Goldes wert“. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Hildegard-Medizin werden sie sogar als Heilnahrung eingesetzt.

FRISCH VOM BAUM sind Maroni eine besondere Köstlichkeit, welche die Natur im Herbst den Menschen schenkt. Leider sind Edelkastanien- Bäume in unseren Breiten selten wildwachsend anzutreffen – nur in den warmen Tälern der Weinbaugebiete siedeln sie sich gerne an. Mit den überall anzutreffenden, aber ungenießbaren Rosskastanien sind Esskastanien trotz ihrer Ähnlichkeit botanisch übrigens nicht verwandt!

Das gerbstoffreiche, feuchtigkeits- und fäulnisresistente Holz der Edelkastanie wird zur Herstellung von Fässern, Möbeln und Schiffs- Teilen verwendet. Haupt-Anbaugebiet für den Holzhandel ist neben China Südwest-Europa. Wegen ihrer Früchte werden die Bäume hauptsächlich in den westlichen Mittelmeerländern kultiviert. Auf diese Herkunft deutet auch das italienische Wort „maroni“ bzw. „marroni“ hin. Im alten Griechenland taufte man die Früchte poetisch „Eicheln der Götter“.

Maroni wirken allgemein stärkend. Sie erwärmen den Organismus von innen her.

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