BUDDHISMUS: Dalai Lama will Nachfolge erst mit 90 regeln

Oktober 2011

Der 76 Jahre alte Dalai Lama will laut einer dpa-Meldung von Ende September noch nicht über seine Nachfolge reden. Erst wenn er 90 Jahre alt sei, werde er andere buddhistische Führer und Anhänger des tibetischen Buddhismus konsultieren, teilte das geistliche Oberhaupt der Tibeter mit. Mit ihnen werde er prüfen, ob die Insti tution des Dalai Lama als solche fortgesetzt werden sollte. Vor der Bekanntmachung beriet sich der Dalai Lama mit den Oberhäuptern der vier tibetischen buddhistischen Glaubensrichtungen. Es war das erste Treffen dieser Art, seit er im Mai seine politische Macht abgab. Der Dalai Lama kritisierte zudem die Versuche von China, die Kandidatensuche zu torpedieren. In der jahrhundertealten Tradition der Tibeter wählt eine Gruppe von Mönchen anhand von bestimmten Zeichen und Merkmalen einen kleinen Jungen als den wiedergeborenen Dalai Lama aus. Es gibt Spekulationen, dass China einen eigenen Dalai Lama aussuchen will.

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