OUT OF OFFICE Eine Managerin auf den Spuren des heiligen Franziskus
Im Gespräch mit Mira Czutka
Fotos: Mira Czutka
Was hat Sie dazu bewogen, keins der üblichen Pilgerbücher zu schreiben?
Ich pilgere sehr oft und habe auch schon sehr viele Bücher darüber gelesen. Aber selten habe ich ein Buch gefunden, das widerspiegelt, was man eigentlich auf einem Pilgerweg sucht. Ich möchte nicht unbedingt wissen, warum sich jemand eine Blase gelaufen hat und wie er die dann versorgt oder wann er wo was gegessen hat. Mich interessiert vielmehr die Spiritualität. Denn ich glaube, es treibt einen Menschen eine bestimmte Sehnsucht an, um sich auf den Pilgerweg zu begeben. Wenn man nur wandern wollte, könnte man auch die Alpen überqueren. Die Leute, die ich kenne und die ich getroffen habe, verbindet alle die Sehnsucht nach etwas Tieferem. In diese Richtung wollte ich die Leser führen und ich möchte zeigen, dass die Beschäftigung damit auch im Alltag möglich ist. Mehr noch, dass das Pilgern an sich eine gute Übung für die Bewältigung des Alltags ist, dass ich dafür aber nicht lange unterwegs sein muss, um diese innere Haltung für mich zu entdecken.
Die Menschen treibt eine bestimmte Sehnsucht an, sich auf den Pilgerweg zu begeben.
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