Seelenwege
Im Gespräch mit Ina Ruschinki über ihren spirituellen Selbstfi ndungsroman
Sie sind Jugendbuchautorin. Seelenwege ist Ihr erster spiritueller Roman. Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Vor ein paar Jahren wurde mein Pony krank. Ich war schon immer spirituell sehr offen. Allerdings war es für mich mehr eine Lebensphilosophie als dass ich einer bestimmten Richtung gefolgt wäre. Irgendwie kam mir der Gedanke, dass die Krankheit meines Pferdes mit mir zu tun haben könnte und dass ich da wohl bald tiefer hineingehen müsste. Ich fing an mit Akupunktur, Homöopathie, Schüssler-Salzen, dann kamen die Energiearbeit und Reiki dazu. 2004 begann ich mit einer Schamanin aus Chile zu arbeiten. Das war sehr spannend, weil wir u. a. innere Reisen gemacht haben, um uns mit der Pferdeseele zu verbinden. Parallel fing ich an, Jugendbücher zu schreiben. Mir wurde aber auch klar, dass mein Leben mehr dem Schreiben und den Pferden gehört. Wenn ich also energetisch etwas bewirken möchte, müsste das über ein Buch geschehen. Da war der Schritt, einen spirituellen Roman zu schreiben, nicht mehr weit.
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