Die Beschreibung ist gut gewählt, obwohl die Idee dahinter nicht war, eine Initiationsgeschichte zu schreiben. Mir ging es mehr darum, zwei verschiedene Wege aufzuzeigen, wie unterschiedlich besondere psychische Fähigkeiten angewendet werden können. Das liest sich natürlich spannender, wenn man es in einen Abenteuerkontext setzt.
Ist es so leichter, die Praxis zu vermitteln? Ein Roman gibt mir die Möglichkeit, Dinge einfach anders zu erzählen und zu beschreiben, als es bei einem Sachbuch der Fall wäre. So fällt es dem Leser leichter die Zusammenhänge zu verstehen, selbst wenn das eher im Unterbewusstsein geschieht. Und wie Sie schon festgestellt haben, ist das Buch auf seine Art auch eine Einweihungsgeschichte. Denn der junge Keoki, der seinen Großvater begleitet, wird im Verlauf ihrer Reise zu einem Schamanen. Allerdings ist er sich dessen überhaupt nicht bewusst. Im Gegenteil, er negiert seine schamanischen Fähigkeiten immer wieder.
Das Leben ist nun einmal nicht nur rosarot. Ich fände es nicht gut, immer nur über das Positive zu schreiben.
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